Wie war’s denn eigentlich… beim „Bücherabend“, dem Buchvorstellungsabend in der Buchhandlung Mausbuch

Am Freitag, den 11.November war jede Menge los in der Seestadt.

Man kann sich im Herbst über Veranstaltungsmangel in Bremerhaven nun wirklich nicht beklagen. Und so waren ausgerechnet am 11.11. Jürgen Drews in der Stadthalle, Eishockey in der… Eishalle, eben und nicht nur ein, nein, sogar zwei Buchvorstellungsabende liefen in der Stadt.

Wir hatten uns Herrn Rybak vom Barsortiment Könemann eingeladen, unseren Verbindungsagenten zu einem unserer Buchgroßhändler. Herr Rybak, ehemaliger Buchhändler und Buchhändlergatte, ist ein Vielleser und hat einen wunderbaren Kontrapunkt gesetzt zu den Vorschlägen, die ich gemacht habe. Im Wechsel haben mein Mann, Herr Rybak und ich zusammen zwei Dutzend Titel vorgestellt, die uns gut gefallen haben und wir als Weihnachtsgeschenke geeignet befinden. 25 Gäste lauschten zwei Stunden lang.

Wen die Liste interessiert:

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50 Jahre Star Trek… bei Mausbuch

Ja, wir sind Trekkies.

Und daher konnten wir das 50jährige Jubiläum des TV-Klassikers Star Trek am 8.September 2016 auch nicht einfach so verstreichen lassen, ohne unseren Senf dazu abzugeben.

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Samstagmorgens bei Starfleet

Star Trek hat Kultstatus. Viele Dinge, die vor 50 Jahren in der Serie noch Science Fiction waren, haben mittlerweile Einzug in unseren Alltag gefunden: Mobiltelefonie, zum Beispiel. Auf andere Dinge warten wir noch. Die Geister scheiden sich, was dringender zu erfinden wäre: das Beamen oder der Speisen-Replikator. Wobei es mit Letzterem auch immer wieder Ärger gibt. Wobei, wenn ich recht überlege, mit Ersterem auch.

6000 Stunden Star Trek gibt es zu schauen für jeden, der es jetzt erst für sich entdeckt. Niemand, auch kein Fan, mag alle Serien und Filme. Man hat seine Favoriten. Man hat Filme oder Folgen, die man nach dem ersten Mal nie wieder guckt. Oder nur stark alkoholisiert (nicht zur Nachahmung empfohlen, liebe Kinder). Für gewöhnlich haben die Pilotfolgen der jeweiligen Serie noch ihre ganz eigene… Originalität, sagen wir mal. Dinge entwickeln sich eben. Man könnte auch sagen, die meisten Piloten sind ganz, ganz schrecklich. Ein Wunder, dass man damals dabei geblieben ist.

Ich erinnere mich an viele Gelegenheiten der unterhaltsamen Freizeitgestaltung, die Star Trek uns geboten hat. Damals im Club, 1995 gegründet und versehentlich nie aufgelöst, in einem von drei Bremerhavener Fanclubs (alle existieren noch), war an den Wochenenden oft etwas los. Schon damals im Einzelhandel beschäftigt, konnte ich nicht immer dabei sein, aber bei den Hauptereignissen schon: unvergessen unsere Schnitzeljagd durch den Drangstedter Wald, bei der wir nur durch glückliche Fügung alle Teilnehmer vor Anbruch der Nacht wiedergefunden hatten. Oder die Fahrt zur World Tour nach Düsseldorf oder zu den FedCons nach Bonn… ach ja, happy times, that.

Frau Winkelmann hat sich mit einem Tribble angefreundet

Frau Winkelmann hat sich mit einem Tribble angefreundet

Diese happy times haben wir ein bißchen wieder aufleben lassen am 9. und 10.September bei Mausbuch. Unbedarfte Kunden mussten leider darunter leiden, aber richtig leidend sah eigentlich niemand aus. Außer einem Sonderschaufenster und einem Büchertisch mit Neuerscheinungen zum Thema haben wir eine Ausstellung gehabt, ein Quiz und ein selbstgebautes, aber leider nicht voll funktionsfähiges Holodeck. Und natürlich den ganz „normalen“ Betrieb.

Es hat uns so großen Spaß gemacht, dieses Jubiläum mit unseren Kunden zu feiern, dass wir überlegen, ob es nicht eine gute Idee wäre, den alten Club wieder zu reaktivieren. Das Interesse scheint ungebrochen.

Hatte ich von unserem Gesangswettbewerb erzählt? Nicht?

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Der Autor und sein Aal

Lokalautor Marco Monetha

war bei uns zu einer Lesung zu Gast.

Er brachte nicht nur seine

zauberhafte Familie mit – seine 4 Wochen alte Tochter hat sich den ganzen Abend lang äußerst vorbildlich verhalten – sondern auch einen Aal.

Nun, wir kennen so etwas. Es gibt Autoren, die ohne ihren Lieblingsfüller nicht signieren

können oder ihren Glückspullover zu einer Lesung anziehen müssen. Andere bringen einen Aal mit – jedem sein Maskottchen.

Aber Scherz beiseite: Marco Monetha hat einen Krimi geschrieben, weil er selbst gern Krimis liest. Sie dürfen auch ruhig etwas

härter sein und zur Sache gehen (so etwas bezeichnen wir im Laden gern als „Blut spritzt, Gedärme fliegen“, aber auch das ist nur ein altes Zitat, so alt, dass ich nicht mehr weiß, woher). Und sein Krimi spielt im Landkreis, genau genommen in seinem Wohnort und es geht um Eric, der zu Beginn der Geschichte seine Mutter tot auffindet, brutal erschlagen von einem Unbekannten. Die Polizei ermittelt, aber Eric ermittelt auch. Und gerät dabei in die Wirren seiner eigenen Vergangenheit.

Es war die Premierenlesung für Herrn Monetha und seinen Krimi „Eric“, erschienen im Oldenburger Schardt Verlag. Frau Ehlers und Frau Repotente vom Verlag hatten sich sogar auf den Weg gemacht, ihrem Autoren bei seiner ersten öffentlichen Lesung beizustehen.

Das Publikum war jedoch sehr wohlwollend; etwa 20 Personen hatten sich eingefunden am Freitag Abend in unserer Buchhandlung, um zwei Kapitel aus „Eric“ zu hören. Der Autor las flüssig und sachverständig, zu

Hause in seinem eigenen Text; das hat man nicht immer bei Autorenlesungen. So gelesen könnte man sich auch ein Hörbuch gut vorstellen.

Eric erzählt die Geschichte aus eigener Sicht, daher ist man als Leser in

jeder Sekunde beim Protagonisten. Auch die Erzählform im Präsens – nicht jedermanns Sache, meine aber schon – lässt den Leser ganz eintauchen in den Charakter Erics. Und die Figur hat eine Menge zu erzählen. Vielleicht erfährt man etwas mehr, als man bräuchte; etwas weniger… kontemplativ wäre es auch gut gewesen.

Und das Rätsel um den Aal? Das bleibt das Geheimnis des Autoren.

Eric zum Weiterenträtseln

 

„War ich zu lang?“ – Eine wunderbare Lesung mit Eva Ladipo

Im Januar bekam ich Post aus London.

Frau Ladipo, eine deutsche Journalistin, die derzeit als Auslandskorrespondentin

für Die Welt in London lebt, hatte im Herbst im Picus Verlag ihren Debütroman „Wende“ vorgelegt. Unser Picus-Vertreter hatte uns das Buch wärmstens empfohlen, daher kauften wir es für unser Lager ein.

Als der Brief kam, erkannte ich den Namen auf dem Absender, konnte mir aber nicht vorstellen, was für ein Inhalt mich erwarten würde. Wie ich dann feststellte, handelte es sich um ein Angebot, dass ich nicht ablehnen konnte: Frau Ladipo bot an, kostenfrei bei uns zu lesen. Da wir Autoren für Lesungen sonst stets ein Honorar zahlen (müssen), machen wir nicht so viele Lesungen, wie wir gern würden, denn das will gut kalkuliert sein. Auch wenn wir Eintritt nehmen, bleibt es ein Zuschußgeschäft. Daher zögerten wir nicht lange und sagten JA!

Der Kontakt mit Frau Ladipo im Vorfeld zwecks Terminabsprache und Regulierung von Kleinigkeiten war sehr angenehm. Wir konnten Kunden dafür begeistern, sich für die Lesung anzumelden und begannen, uns sehr, sehr auf die Lesung zu freuen.

Frau Ladipo in action

Frau Ladipo in action

Ein Foto für die NZ

Ein Foto für die NZ

Und sie wurde wirklich toll. Der Roman ist so vielschichtig, dass Frau

Ladipo uns lange Passagen vorlesen konnte, ohne zuviel zu verraten. Es ist ein Thriller, ja, aber auch eine Liebesgeschichte zwischen einem jungen Mann und einer erheblich älteren Frau. Dem Text merkt man nicht nur die Finesse des

Schreibens an, sondern auch die enorme Recherche- und Denkarbeit, die im Vorfeld passiert ist. „Wende“ ist wohldurchdacht und – konstruiert. Ein Debütroman und ein meisterliches Werk.

Und jetzt sind Sie ganz betrübt, dass Sie nicht dabei sein konnten, nicht wahr? Zu Recht. Frau Ladipo hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und es war uns eine Freude, ihr mehr als eine Stunde zuhören zu dürfen. Sie kennt und beherrscht ihren Text, weiß genau, welche Stellen sie vorlesen kann, um uns richtig neugierig zu machen. Sie beantwortete viele Fragen, die wir hatten und erklärte, woher Inspiration und Informationen kamen.

Die schlechte Nachricht: Frau Ladipo lebt in London. Aber das wussten Sie ja schon. Die

gute: es wird ein zweites Buch von ihr geben. Und dann führt sie ihr Weg vielleicht auch mal wieder nach Deutschland. Wir werden sehen.

 

 

 

 

„Ein Bild für ein Buch“: Alle Kinder wurden Sieger

LaraDSCN3966Im letzten Herbst riefen wir einen Malwettbewerb für Erstklässlerkinder aus: „Ein Bild für ein Buch“ hieß er. Wir forderten dabei Kinder aus Bremerhaven und umzu auf, die im September in die Schule gekommen waren, uns ein Bild zu malen. Einzige Bedingung: sie sollten darauf zu sehen sein.

Mehrere Schule beteiligten sich: Klassen der Altwulsdorfer Schule, der Gorch-Fock-Schule, der Gaußschule I und der Marktschule und auch einige Kinder aus der Nachbarschaft. So saß unsere unabhängige Jury dann vor mehr als 90 wunderschönen, farbenfrohen Bildern, alle mit viel Liebe gemalt,

und zermarterte sich den Kopf. Die 25 Kinder mit den schönsten Bildern erhielten für ihr Werk ein Erstleserbuch (Lara hält es in der Hand), alle anderen bekamen einen Schreiblernbleistift und – um die viele verwendete Farbe zu ersetzen – auch einen dicken Farbstift dazu.

Stellvertretend für alle Kinder, die teilgenommen haben, stand uns Lara Haj Mohamad für ein Foto zur Verfügung, mit dem von ihr gemalten Bild und dem gewonnenen Buch.

Unser Dank an alle Kinder, die teilgenommen haben und unsere Jury, die es nicht leicht hatte.

 

Wie war’s denn bei… unserem Häkelkurs für Kinder?

HäkelkursBlogAuf dem Foto kann man mal sehen, was herausgekommen ist bei dem Häkelkurs für Kinder, der am 21. und 28.Oktober bei uns stattgefunden hat.

Im Frühjahr hatte ich nach langer Zeit ein altes Hobby für mich wiederentdeckt und wieder mit dem Häkeln angefangen. Und einige Kolleginnen angesteckt. Nun wollten wir etwas davon an Kinder weitergeben und waren überrascht von dem großen Interesse.

Insgesamt 18 Kinder waren an zwei Vormittagen in den Ferien zu Gast und haben je nach mitgebrachten Fähigkeiten entweder zuerst die Grundkenntnisse erlernt oder schon etwas Handfestes gearbeitet: Armbänder, Lesezeichen oder kleine Kürbisfiguren. Jeder konnte sein Werk mitnehmen und natürlich auch ein Knäuel Wolle für zu Hause.

In den Weihnachtsferien werden wir den Kurs wiederholen. Natürlich sind auch Kinder willkommen, die schon einmal da waren und mehr lernen möchten.

Ganz herzlichen Dank für die Wollspenden von einigen aufmerksamen Kunden, die von dem Häkelkurs erfahren haben und uns wunderbare Wolle überließen!

Wie war’s denn bei… den letzten 3 Lesungen und einem Häkelkurs?

Lange nichts gebloggt.

Somit hat sich auch ein bisschen was angesammelt, worüber ich erzählen kann. – Derzeit machen wir eine kleine Veranstaltungspause, aber in den letzten Wochen hatten wir noch drei interessante Lesungen. Den Anfang machte Andreas Gröhl, gebürtiger Bremerhavener, mit seinem Debütroman „Fukushimnobyl“. In seinem Spannungsroman beschreibt Herr Gröhl, wie die junge Ingenieurin Verena Maier kurz nach ihrer Einstellung im Kernkraftwerk Unterweser auf Ungereimtheiten stösst. Sie geht der Sache auf den Grund und begibt sich damit in Lebensgefahr… Trotz der Spannung und des ernsten Themas war die Stimmung bei der Lesung Herrn Gröhls sehr gut. Etwa die Hälfte des Publikums bestand aus Familie und Freunden, was dem Abend eine besonders persönliche Note gab.

Geschmackssachen - hochprozentig schreibverrückt - Coverbild

Es folgte die Lesung der „Schreibverrückten“, die nicht zum ersten Mal bei uns zu Gast waren. Dieses Mal trugen sie Texte aus ihrem aktuellen Geschichtenband „Geschmackssachen“ vor. Es ging, wie der Titel schon vermuten lässt, ausschließlich ums Essen und wir bekamen beim Zuhören ein wenig Hunger.

Zwei Tage später fand das „Kürbis- und Kartoffelfest“ im Stadtparkfest statt. Wir gaben einen Häkelkurs zur Herstellung von Mini-Kürbissen aus Baumwolle und fanden unser Publikum in drei älteren und drei jüngeren Damen. Zwei Stunden lang machte es riesigen Spaß, bis es zu regnen begann. Kurzerhand trugen wir Tisch und Stühle unter den nächsten Baum, wo wir auch nass wurden, aber nicht sooo nass und beendeten unsere Arbeit. Selbst die Mädchen blieben trotz Regens so lange, bis ihre Arbeit fertig war. Dann verkrümelten wir uns ins Warme.

Mit kurzer Vorlaufzeit eingeschoben hat uns die Autorin Irina André-Lang. Die gebürtige Deutsche ist vor vielen Jahren nach Südafrika ausgewandert, um Kinderärztin zu werden. Nach mehreren aufregenden Jahren als fliegende Ärztin, später als Ärztin in einem Krankenhaus, einem Beinahe-Flugzeugabsturz und einer überstandenen Krankheit wandte sie sich einem neuen Projekt zu: der Unterstützung zweier Schule in Lesotho, wo der Anteil an AIDS-Waisen sehr hoch ist. Es fehlte am Allernotwendigsten: Decken, Kleidung, Medikamente und Schulbedarf. Mit dem Verein „Yes we care“ e.V. konnten die größten Defizite bereits behoben werden. Frau André-Lang las aus ihrem Buch „Kap meiner Hoffnung“ und erzählte von ihrem spannenden Leben und der Arbeit für „Yes we care“. Übrigens: den Kalender des Förderprojektes für 2016 haben wir am Lager. Er kostet 5 Euro; der Erlös kommt zu 100% dem Projekt zu Gute.  – Wir bekamen eine mitreißende, anregende und nachdenklich machende Lesung mit Erzählteilen, Bildern über den Beamer und einer wunderbaren Autorin, die von uns aus gern noch die ganze Nacht hätte weitererzählen können.

Wie war’s denn bei… „Paulinchen bekommt vorgelesen“, der zweite Abend?

Nun ist schon die zweite „Paulinchen“-Lesung gewesen und auch diese war wieder sehr, sehr schön. Dieses Mal las Bernd Stallmann aus dem temperamentvollen Kinderbuch „Die Haferhorde“, einer Geschichte um zwei freche Shetland-Ponys, die auf der Suche nach einem Hof-Gespenst von einer Katastrophe in die andere taumeln.

Das war nicht Bernd Stallmanns erste Begegnung mit Pferden und Ponys und hoffentlich auch nicht seine letzte mit Paulinchen. Er hat schon Interesse bekundet, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein und wir hoffen, auch Frau Müdeking dafür begeistern zu können. Außerdem haben sich einige freiwillige Leser für das nächste Jahr gemeldet, was Frau Schridde und mich sehr erfreut. So wird Paulinchen in eine dritte Runde gehen können!

Bernd Stallmann liest in der Pauluskirche

Bernd Stallmann liest in der Pauluskirche

Wie war’s denn bei… „Paulinchen bekommt vorgelesen“, der erste Abend?

Schon im zweiten Jahr veranstalten die Kulturkirche Pauluskirche und unsere Buchhandlung zusammen die Vorlesereihe für Kinder „Paulinchen bekommt vorgelesen“ und reiht sich damit ein in das pralle Ferienangebot für Kinder.

In diesem Jahr gibt es drei Termine; am 24.Juli ging es los mit der Lesung „Pippa Pepperkorn neu in der Klasse“ um das freche Mädchen Pippa, die immer auf ganz besondere Ideen kommt, die ihre Mitschüler manchmal vor Herausforderungen stellen. Anne Müdeking intonierte sowohl Pippa als auch ihre Freunde genial und das Zuhören wurde zum großen Spaß. In den Pausen zwischen den Kapiteln sang Anne Müdeking, unterstützt von Tochter Marla mit Gesang und Ehemann Normel an der Gitarre.

Pastorin Andrea Schridde (rechts) spricht die Begrüßungsworte für die Lesung von Anne Müdeking

 

Weitere Lesungen für Kinder ab vier Jahren und alle Erwachsenen, die gern zuhören, werden am Freitag, den 31.Juli und Freitag, den 7.August stattfinden. Los geht es um 19 Uhr in der Pauluskirche in der Hafenstraße 124. Als nächstes wird Bernd Stallmann aus „Die Haferhorde“ lesen, ein witziges Buch über zwei Shetland-Ponys, die nach dem Umzug auf einen neuen Hof einen Spuk aufklären müssen. Am 7.August lese ich aus Stefan Gemmels „Geistergefährte“ – wieder ein Spuk, wieder auf einem Reiterhof, aber gaaanz anders als bei der Haferhorde…

Die Pauluskirche und Mausbuch danken den Verlagen Carlsen, Magellan und dem Autoren Stefan Gemmel für die freundlichen Genehmigungen, aus ihren Büchern lesen zu dürfen und den Vortragenden für ihre Bereitschaft, daraus eine wunderbare Lesung zu machen.

Wie war’s denn bei… „David Livingstones Reisen im südlichen Afrika“?

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Erpho Bell

In Rahmen des Leher Kultursommers reisten wir an drei Abenden anhand der Tagebücher David Livingstones ins südliche Afrika des 19.Jahrhunderts. Erpho Bell und Jochen Hertrampf lasen abwechselnd aus den minutiös geführten Aufzeichnungen des Reisenden, Forschers und Missionars David Livingstone, der im 19.Jahrhundert Afrika bereiste und wesentlich daran beteiligt war, weiße Flecken von der Landkarte zu tilgen.

Drei große Reisen von mehreren Jahren unternahm Livingstone, wegen des großen Umfang seines Textes blieben wir jedoch bei seiner ersten Reise, die von 1849 bis 1856 dauerte und das Betschuanenland durchquerte, die Kalahari bis zum See Ngami.

Die Vorleser Erpho Bell und Jochen Hertrampf lasen von Abend zu Abend vor einer größer werdenden Zuschauerschar, bei zum Teil auch im Laden tropischen 29 Grad Raumtemperatur – passend zur Afrikareise. Dabei waren sowohl die Temperatur als auch die Fülle von fremdklingenden Namen eine Herausforderung, die beide Leser herausragend meisterten.

Jochen Hertrampf vor dem lauschenden Publikum

Mausbuch dankt Erpho Bell, Jochen Hertrampf und dem Leher Kultursommer ganz herzlich dafür, dass unser Lesewunsch wahr wurde und den Zuhörern für ihr Kommen.

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