We’re back!

Sie sind weg!

Unsere Chaoten-Nachbarn aus der Wohnung über uns sind ausgezogen – wir können wieder Veranstaltungen durchführen, bei denen man sein eigenes Wort verstehen möchte.

Entgegen unserer üblichen Vorgehensweise belegen wir daher in diesem Jahr auch die Sommerferien mit Veranstaltungen. Gerade nehmen wir die Organisation auf. Achten Sie in den nächsten Tagen auf unseren Veranstaltungskalender.

Veranstaltungen bei Mausbuch

Eine Entschuldigung an unsere Kunden
Derzeit können wir leider nicht so viele Autorenlesungen anbieten, wie Sie es von uns gewöhnt sind. Der Grund dafür ist einzig und allein eine extrem laute, unnachgiebige Nachbarschaft im Haus, die eine leise Veranstaltung nahezu unmöglich macht. Wir arbeiten aber an einer Serie von lauten Veranstaltungen und suchen alternative Wege und Veranstaltungsorte. Wir bitten um Entschuldigung. Aber Sie kennen das: Idioten gibt es überall.

Sci-Fi-Schnitzeljagd in Lehe: Nach Hause in die Zukunft!

„Sie haben mit Ihrem Raumschiff eine Anomalie gestreift und finden sich plötzlich im Lehe des Jahres 2019 wieder. Damit Sie zurück in Ihre Zukunft kommen, müssen Sie Ihr Raumschiff erst reparieren. Dazu müssen Sie in mehreren Teams verschiedene Aufgaben lösen…“

So beginnt das große Schnitzeljagd-Abenteuer, ursprünglich konzipiert für den Leher Kultursommer 2018. Die drei in Bremerhaven aktiven Science-Fiction-Fanclubs „Starfleet Command Bremerhaven“, „Starship Academy“ und „Starbase 471 e.V.“ haben monatelang mit viel Freude an der Sache die Aufgaben konzipiert. Es handelt sich hier um ein Spiel im Raum Lehe, den Sie zu Fuß erkunden müssen. Die beste Besatzung gewinnt einen Besuch im Raumschiff-Simulator, der sich in „Der Spielspaß“ befindet (Impressionen siehe oben). Das Abenteuer endet für die Überlebenden im Passage-Kino. Dort sehen alle den Star Trek-Klassiker „Star Trek IV – Zurück in die Gegenwart“. – Wie wir darauf wohl gekommen sind.

Anmeldung bei der Buchhandlung Mausbuch – Tel. 4834 471 oder auf den üblichen Kanälen. Startgebühr: 3.50 Euro – im Science Fiction-Kostüm entfällt diese (wir sind gespannt und wir wollen was sehen!).

Termin: Sonntag, 12.Mai – 15:00 (erster Startslot) bis 19:00 Sammeltreff im Spielspaß. Abschluß im Passage Kino 20:00 bis 22:00.

Die Wiederaufnahme wird durch den Verein KulTurbo e.V. umgesetzt und durch den „Bremerhavener Kulturtopf“ der Seestadt Bremerhaven gefördert.

Mögen die Teilnehmenden so viel Spaß haben wie die drei Clubs, der Verein KulTurbo und Theatermacher Erpho Bell beim Erstellen!

Was bisher geschah

Wir haben noch gar nicht erzählt, was aus dem Deutschen Buchhandlungspreis geworden ist.

Nachdem die Nominierung unserer Firma sogar als DPA-Meldung in die Tagespresse kam, gab es viele Glückwünsche von Kunden, Verlagen, der Politik und Geschäftskontakten, die uns alle sehr gefreut haben. Die Nominierung zum Deutschen Buchhandlungspreis bedeutet ja bereits eine Dotierung. Am Abend der Preisverleihung erfährt man erst unter 118 Kollegen, ob man in der geringsten Preisstufe (hervorragende Buchhandlung) oder einer der beiden höheren Kategorien-die dann auch höher dotiert sind – landet.

Abgesehen von der Aufmerksamkeit – und dem Geld – ist es nicht zuletzt eine Anerkennung der Leistung der vergangenen arbeitsreichen Jahre in unserer Buchhandlung, die so honoriert wird. Und um die Spannung nicht künstlich in die Höhe zu treiben: es ist bei der geringsten Preiskategorie geblieben, aber wir sind glücklich. Als eine von nur drei Buchhandlungen aus dem Bundesland Bremen – und Bremerhavens erster – dürfen wir uns nun ein Gütesigel ins Schaufenster kleben.

Der Abend der Preisverleihung war sehr, sehr schön. Wir waren nach Kassel geladen – mit Anwesenheitspflicht! Die von der Jury des Deutschen Buchhandlungspreises und Staatskulturministerin Monika Grütters durchgeführte Zeremonie war ein gutes Mittel zwischen Feierlichkeit und Gelassenheit. Viele Kollegen zu treffen, war für uns besonders schön – kommt man doch selten aus seinem Turf heraus. Und alle hatten etwas zu feiern – große oder kleine Preise.

Und nun geht sie wieder los, die Bewerbungsfrist; zum fünften Mal wird der Deutsche Buchhandlungspreis verliehen. Wie in den vergangenen Jahren werden wir uns auch in diesem Jahr wieder bewerben, denn wir haben viel getan: Leseförderung, Veranstaltungen, literarischer Sortimentsaufbau, Welttag des Buches. Doch ich merke schon bei den ersten Seiten, die auszufüllen sind, die etwas größere Gelassenheit. Wir haben nun bereits einmal gewonnen – wir sind bereits einmal erhört worden. In den ersten Jahren, in denen wir uns beworben hatten, aber nie nominiert wurden, wuchs der Frust. Aber natürlich gibt es viele inhabergeführte Kollegen, die preiswürdig sind. Und nicht alle können gewinnen. Aber alle hätten’s verdient.

Der Lesekreis hat entschieden

Der Lesekreis der Buchhandlung Mausbuch hat seinen Favoriten gewählt

Als einer der glücklichen Lesekreise, die 2018 zum „Lesekreis zum Deutschen Buchpreis“ gewählt wurde, hatte sich der Kreis der Buchhandlung Mausbuch mit Feuereifer an die Arbeit gemacht.

Noch vor Bekanntgabe der Shortlist wurde eine eigene erstellt – und mit großem Erstaunen eine Woche später mit der von der Jury zum Deutschen Buchpreis designierten Liste verglichen: genau eine Übereinstimmung gab es.

Sechs Titel hatte der Lesekreis zur eigenen Shortlist gemacht, darunter auch Franziskas Hausers „Gewitterschwimmerin“, die vorerst als Favorit galt. Weitere Titel waren Arno Geigers „Unter der Drachenwand“, Nini Haratischwilis „Die Katze und der General“, Ernst Loschütz‘ „Ein schönes Paar“, Angelika Klüssendorfs sowie Adolf Muschgs „Heimkehr nach Fukushima“. Die Liste wurde durch Abstimmung erstellt.

Fünf Monate lang lasen die 22 Mitglieder des Lesekreises sich durch die sechs Titel und trafen sich mehrmals, um ihre Eindrücke zu besprechen. Es war interessant zu beobachten, wie sich die Erwartung an ein Buch durch einen Eindruck durch Erzählung oder Anlesen und dann durch die Meinung nach abgeschlossener Lektüre ersetzt hat. War die „Gewitterschwimmerin“ zuerst die absolute Favoritin des Lesekreises, so polarisierte sie die Meinungen nach der Lektüre gewaltig.  Der Kunstgriff, die Erzählflüsse zeitlich gegeneinander fließen zu lassen, fanden alle Leserinnen spannend. Jedoch war einigen die Sprache zu derb, obwohl der Situation angemessen. Das Thema Kindesmissbrauch, das sich als roter Faden durch das ganze Buch zieht, schreckte auch einige ab.

Nino Haratischwilis „Die Katze und der General“ wurde von vielen Mitgliedern trotz des Umfangs bevorzugt und dann recht zügig gelesen, während der Lektüre aber oft als zu langatmig empfunden. Das Thema war aber wichtig und der Erzählstil eingängig. Es fand auch durchaus seine Fans unter den Mitgliedern.

Auch für Adolf Muschgs „Heimkehr nach Fukushima“ fanden sich Spezialistinnen. Gerade, wer eine Verbindung emotionaler Art nach Japan hatte, konnte mit der vielschichtigen Erzählung Adolf Muschgs mehr anfangen als die anderen Damen. Nur die Adalbert Stifter-Zitate fanden nicht immer Anklang.

Ernst Loschütz‘ „Ein schönes Paar“ wurde kondensiert auf ein Paradebeispiel für nicht stattfindende Kommunikation in der Ehe und durchaus als lesenswert empfunden. Angelika Klüssendorfs lakonischer Stil war auch nicht für jeden etwas.

Überzeugt hat Arno Geigers „Unter der Drachenwand“ und dieses Buch siegte bei der abschließenden Abstimmung des Lesekreises Ende Januar mit Vorsprung. Ein etwas anderes Buch über den zweiten Weltkrieg, urteilten die Mitglieder, eine andere Erzählperspektive mit nachvollziehbaren Handlungen der Figuren.

So gewinnt Arno Geigers den ersten „Leher Literaturpreis“, verliehen vom Lesekreis der Buchhandlung Mausbuch. Der Autor wird in Kürze über seinen Gewinn informiert und nach Bremerhaven eingeladen. Der Lesekreis würde sich sehr freuen, wenn der Autor nach der Reise nach Bremen noch einmal den Weg in den Norden antreten würde.

Abschließend ist nur noch zu sagen, dass der Lesekreis die Erfahrung begeistert und als überaus positiv beurteilt hat. Einen Pool von Büchern zu lesen im eigenen Tempo, nach eigenen Vorlieben und sich über Monate hinweg damit zu beschäftigen, war für alle eine neue und bereichernde Erfahrung.

Der Lesekreis dankt dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels sowie den Verlagen Frankfurter Verlagsanstalt, Eichborn, Hanser, Kiepenheuer und Witsch, C.H.Beck und Schöffling sehr für die Organisation und großzügige Unterstützung des Projektes. Es hat allen Teilnehmerinnen außerordentlich viel Spaß gemacht.

Die Shortlist zum Deutschen Buchpreis ist da – huch!

Da ist sie – gespannt erwartet und voller Staunen angestarrt: die Shortlist zum Deutschen Buchpreis wurde heute früh pünktlich um 10 Uhr bekannt gegeben.

Natürlich lag unser Augenmerk gleich auf dem Vergleich mit der von unserem Lesekreis gewählten Favoritenliste und siehe da: es gibt exakt eine Übereinstimmung: Nino Haratischwilis „Die Katze und der General“. Immerhin.

 

Mausbuch goes TV – mit Verzögerung

In der letzten Woche hatten wir Besuch von einem Team von Radio Bremen, die einen Beitrag für Buten un Binnen aufgenommen haben. Ursprünglicher Sendetermin war gestern; leider hat sich die Ausstrahlung jedoch verschoben, da gestern ein aktueller Beitrag eingeschoben werden musste.

Für alle Mitwirkenden und Wartenden: der Beitrag läuft voraussichtlich in dieser Woche in Buten un Binnen und wir sind weiterhin sehr gespannt und freuen uns. Vielen Dank an unsere Kunden und Freunde, die sich für Filmaufnahmen zur Verfügung gestellt hatten und an das gut gelaunte Team von Radio Bremen! Es war uns ein Vergnügen.

Lesekreis hat seine Favoriten erwählt

Der Lesekreis der Buchhandlung hat letzte Woche in einem außerordentlichen Treffen – oder „Lesekreis Spezial“, wie wir es tauften – aus dem Leseprobenbuch der Longlist seine sechs Favoriten zum Deutschen Buchpreis gewählt.

Völlig basisdemokratisch stimmten elf anwesende Teilnehmerinnen über die eigene „Shortlist“ ab – dabei wurden mehrere, nicht anwesende Mitglieder des Lesekreises per Briefwahl berücksichtigt.

Mit Spannung erwarten wir nun am kommenden Dienstag die von der Jury zum Deutschen Buchpreis gewählte Shortlist, aber hier ist erst einmal unsere eigene, in der Reihenfolge der meisten Stimmen:

  1. Franziska Hauser, Die Gewitterschwimmerin, Eichborn Verlag, 431 Seiten
  2. Nino Haratischwili, Die Katze und der General, Frankfurter Verlagsanstalt, 750 Seiten
  3. Gert Loschütz, Ein schönes Paar, Schöffling Verlag, 236 Seiten
  4. Angelika Klüssendorf, Jahre später, Kiepenheuer und Witsch Verlag, 160 Seiten
  5. Arno Geiger, Unter der Drachenwand, Hanser Verlag, 480 Seiten
  6. Adolf Muschg, Heimkehr nach Fukushima, Beck Verlag, 244 Seiten

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels unterstützt uns sehr bei unserer Aufgabe, indem er für uns bei den Verlagen um Rezensionsexemplare bittet. Nach Eintreffen dieser geht es an die Lektüre. Und wir haben uns einiges vorgenommen, wie man am Seitenumfang einiger Titel sieht.

Sehr gefreut haben wir uns über unseren kundigen Gast bei unserem letzten Treffen, Frau Anne Stürzer von der Nordsee-Zeitung.

Mehr vom Lesekreis können Sie am Montag, den 10.9. in „Buten un Binnen“ um 19:30 auf Radio Bremen sehen!

Auch das noch…

Wir sind sehr stolz und glücklich, verkünden zu dürfen, dass die Buchhandlung Mausbuch in diesem Jahr zum Deutschen Buchhandlungspreis nominiert wurde. Der zum vierten Mal in Folge vom Staatsministerium für Kultur und Medien ausgelobte Preis wird an besonders werktätige, inhabergeführte Buchhandlungen verliehen. Auch in diesem Jahr haben sich wieder mehrere hundert Kollegen beworben, die sich besonders stark machen in Sachen Leseförderung, Literaturförderung oder Veranstaltungsangebot. Zweifelsohne hätten alle diesen Preis verdient.

Wir sind Ende Oktober nach Kassel geladen, im Rahmen der feierlichen Preisverleihung zu erfahren, welche der drei Preiskategorien wir erreicht haben. Bis dahin dürfen wir gespannt sein.

Obwohl wir uns in den vergangenen drei Jahren bereits beworben hatten, wurden wir bisher nie nominiert. Nun ist es endlich soweit. Lassen Sie uns betonen, dass wir all das nie geschafft hätten ohne die Unterstützung unserer traumhaften Kundschaft – und unseres wunderbaren Teams. Danke für all die Glückwünsche, auch an unsere Kollegen aus der Branche und Geschäftspartner.